Was ist (oder was war) SILENT CRIES 4 LOVE?

Was ist (oder was war) SILENT CRIES 4 LOVE?

Mit dankbaren Gedanken an eine gemeinsam geteilte Zeit in Botswana, designed und inspiriert by Mohamed Fouad, Alexaandria, Ägypten

Ich werde absichtlich nicht dem Verlauf der etwas anderen Biografie hier schon vorab verraten wollen. Dennoch ist SILENT CRIES 4 LOVE eigentlich das erste Ergebnis von drei zusammenhängenden Lebensereignissen gewesen, die mich letztlich zum Schreiben veranlasst haben.

Früher hatte ich als gelernter Drucker immer nur Publikationen für andere gedruckt oder gesetzt, editiert und veröffentlicht. Ich sah mich nie als Author bis zum Tage dieser drei Schlüssel Ereignisse in meinem Leben.

Das erste Schlüsselerlebnis hatte ich bereits 2000 kurz nach der Geburt meiner ersten Tochter Valerie-Vivian in Botswana. Ein schwarzer Mann über 70 nahm mich zärtlich beim Handgelenk an die Seite im African Mall in der Hauptstadt Gaborone, Botswana und sagte: “Bitte guter weiser Mann, Sie haben so viel Wissen zu geben und si viele reiche Erfahrungen, bitte nehmen Sie diese Weisheiten des Lebens nicht mit ins Grab, unsere schwarzen Kinder haben kein Wissen und lernen nicht viel in unserer Gesellschaft. Bitte SCHREIBEN SIE so viel Sie können, damit unsere Kinder davon lernen können.” Ich war zunächst nur tief bewegt von seinen Worten ohne viel über den Sinn nachzudenken nahm ich seine Worte auf und beschloß bei passender Gelegenheit einmal weiter darüber nachzudenken. Dies gab ich Ihm als Antwort und dankte Ihm für seine freundlichen Worte, ohne zu Wissen daß seine Worte eines Tages wichtig für mich werden würden.

Das zweite Schlüsselerlebnis hatte ich 2006 nach meinem Schlaganfall als ich mit meiner Therapie begann um wieder laufen zu können. Der Deutsche behandelnde Arzt in Botswana erklärte mir, daß mein Schlaganfall auf überhöhtem Stress beruht hatte und demzufolge es Aufgabe sein muß diesen Stress so niedrig wie möglich zu halten um einem weiteren Anfall vorzubeugen. Auch sollte die Therapie gleichzeitig alte abgelagerte Daten aus meinem Gehirn umzulagern. Der alte Datenbestand der zum Schlaganfall führte, sollte also einerseits künftig woanders gelagert werden um den Kopf für den Weg nach vorn frei zu bekommen und gleichzeitig zu lernen, in Zukunft Stress zu vermeiden oder zumindest auf einem erträglichen niedrigen Level zu halten um einen erneuten, vielleicht sogar tödlichen Schlaganfall, zu vermeiden.

In der Therapie wurde mir zur regelmäßigen Hausaufgabe gemacht alle Arten von negativen und positiven Gedanken aufzuschreiben und nach dem Schreiben diese Zettel dann mit vollem Bewustsein in den Papierkorb zu werfen. Dies sollte dazu dienen negatibe Altlasten im Kopf loslassen zu lernen anstelle diese mit mir über Jahrzehnte herumzutragen. Dies sollte auch den Sinn haben zu üben mehr mit Bewusstsein mit meinem Leben und meiner eigenen Gesundheit umzugehen, die ich bis dahin immer an letzter Stelle gestellt hatte. Alles andere war wichtiger. Da ich immer stark sein mußte, um von einer Lebensituation in die nächste meine volle Aufmerksamkeit und den Prioritäten voll zur Verfügung zu stehen. Das dies eines Tages für Kopf und Körper zu viel wird hatte ich mir eigentlich niemals überlegt. Daher war der ausgelöste Schlaganfall durch ein traumatisches Schock Erlebnis eigentlich lange vorpgrammiert und zu erwarten. Natürlich habe ich bei meinen Hausaufgaben geschummelt. Anstelle die Notizen in den Papierkorb zu werfen endeten die Notizen in zweierlei Schubladen. Eine Schublade für gute Erlebnisse, die andere für die negativen Erlebnisse. Logischeer Weise war die Schublade mit den negativen Erlebnissen in kurzer Zeit überfüllt und ein anderes Ablage system musste gefunden werden. Das war der Moment wo ich mich an die Worte des alten Mannes erinnerte und nachdenklich wurde. Immer öfter musste ich an seine nahezu flehenden Worte denken.

Das dritte Schlüsselerlebnis kam aus eigener Inspiration. Ich versuchte mir klar zu werden woran meine Ehe gescheitert war, noch eine Woche vor dem Schlaganfall saß ich auf der Farm im Busch Sonntags unter dem Schattennetz, trank Kaffee und beobachte mir Stolz in meiner Seele meine Kinder beim spielen. Was war falsch gelaufen? Warum war ich so blind gewesen nicht die Tatsachen zu sehen? Warum wurde jetzt gelogen und falsche Tatsachen wiedergegeben? Es machte alles keinen Sinn. Ich brauchte Ordnung um mit den alten Dingen abschließen zu können. Erst dann würde der Weg nach vorne frei werden. Erst dann gäbe es für mich einen Weg aus dem Rollstuhl um nach vorne sehen zu können.

Um einen vollkommenen und guten Weg nach vorne neu gestalten zu können, wäre eine Gesamtlösung anzustreben, nur sah ich zunächst niicht wie der Weg dazu aussehen könnte.

In diesem ständigen zeitlichen vor und zurück zwischen Lebensereignissen begann ich zu realiseren, daß ich selbst immer mehr durcheinander kam. Dies konnte nicht zu einer sinnvollen Lösung führen. So begann ich meine Notizen chronologisch zu ordnen und bei der Menge an nach Ereignisdatum sortierten Notizen sah ich vor mir eigentlich ein fast fertiges Manuskript für meine eigene Biografie vor mir liegen. Damit wir die Idee für mein eigenes Buch geboren. Mittlerweile hatten sich nahezu 2000 Notizzettel angehäuft. Ich empfand Begeisterung für die Idee mein eigenes Buch zu beginnen. Es sollte eine Mischung aus biografischen Lebensereignissen und meinen vielen privaten und geschäflichen Reisen werden. Ich hatte viel gesehen, verschiedenartige Kulturen, Religionen und Rassen auf vier Kontinenten kennengelernt. Ich war so manches mal im eigenen Auto fünfzig tausend Kilometer im Quartal gefahren und hatte zeitweise mehr im Auto gelebt und geschlafen als in Betten. Ich hatte noch viel mehr als ich annahm erlebt, meine 2000 Notizen waren nur ein kleiner Bruchteil des ganzen Lebens gewesen. Wenn iich wirklich wieder aus dem Rollstuhl wollte, dann gab es nur eine Lösung. Ich mußte noch viel mehr und noch viel detailierter aufschreiben. Mir wurde klar nur so würde ich die Therapie erfolgreich schaffen können.

Alles war klar nach einer Weile, unzählige Seiten und niedergeschriebene Ereignisse hatten sich angehäuft und waren chronologisch geordnet. Je mehr ich schrieb desto mehr wurden mir einige bestimmte, wichtige Schlüsselereignisse meines Lebens klarer und klarer. Es gab aus kleinsten Teilen mehr und mehr ein einheitliches Ganzes. Was fehlten waren eigentlich nur noch die Bilder aus meinem Kopf die zu den einzelnen Ereignissem passen würden um das Buch anschaulicher zu gestalten. Ein weiterer Gedanke war zu versuchen Menschen auf unterschiedlichen Kontinenten mehr über einander näher zu bringen. Immer wieder ahtte ich auf meinen Reisen feststellen dürfen, daß Leute in Afrika keine oder falsche Vorstellungen von Deutschland hatten. Auch haben wir Deutschen so oft eine falsche Vorstellung vom Leben in Afrika und urteilen oftmals Ausländern gegenüber unangemessen oder mit falschen Vorstellungen über deren Leben. Ich fand es wünschenswerte wenn ich beide Seiten durch mein Buch auch näher zu einander bringen könnte. Diese Gedanken erschienen mir eine perfekte Symbiose und Zusammenstellung und gleichzeitig könnte ich dadurch meine eigene Heilung herbeiführen. Was noch fehlte, war noch ein geeigneter Titel für mein Buch.

Auf der Suche nach einem Titel der zu meinem Werk passen konnte mußte ich ständig an zwei Dinge denken. Als heranwachsender hatte ich mich in ein Buch vernarrt das den Weg eines unehelichen Jungens Namens Cziske beschrieb. Das Buch war so nahe an meiner eigenen Wahrheit. Zum anderen mußte ich immer und immer wieder an den Text eines Liedes der Toten Hosen denken. Dieses Lied gab mir das Gefühl daß es mich beschrieb, als wenn es für mein Leben geschrieben worden wäre. Der Titel ist “Ein stummer Schrei nach Liebe!” – BANG!!! Das war es!!!! Da war der perfekte Titel für mich – Jetzt brauchte ich nur nich ein bischen Gewüürz zum abrunden. Da fiel mir die Band Slade ein aus den 70ern. Die hatten ab und zu glaubte ich mich zu erinnern gerne Zahlen statt Buchstaben benutzt. So beschloß ich, daß der beste Titel für mein Buch die englische Übersetzung des Titels der Hosen in Kombination mit einem Zahlenersatz für das Wort FÜR sein sollte.

SILENT CRIES 4 LOVE

Alles nachfolgende versteht sich daher als eine Weiterentwicklung der Grundidee.

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