Es ist nun Zeit an mich selbst zu denken

Es ist nun Zeit an mich selbst zu denken

Wenn ich so zurückblicke auf die vergangen 60 Jahre, dann ist nun vielleicht die Zeit gekommen nachzudenken. Nachzudenken darüber, warum ich die vergangenen 6 Jahrzehnte nicht auch mal an mich selbst gedacht habe, anstatt immer nur für andere den Kopf hinzuhalten, deren Fehler auszugleichen, es jedem Recht zu machen oder einfach nur versucht habe für jeden da zu sein – und das ganze immer am liebsten ohne anzuecken, sprich in Frieden.

Neben mir steht eine frische Tasse Senseo und ich stecke mir erstmal eine selbstgestopfte Zigarette an, Gedanken sortieren, ich will ja so vieles sagen, schreiben, mitteilen – aber wo anfangen. Also lehne ich mich auf dem Sofa etwas zurück und lasse meinen Gedanken freien lauf während ich an meinem immer noch zu heißen Senseo Kaffee schlürfe.

Mir fällt auf, daß ich mal wieder Nachts um zwei Uhr wach bin, anstatt zu schlafen wie andere Leute um diese Uhrzeit, aber das kann ich ja schon ein paar Jahre nicht mehr richtig. Ich schlafe seit Jahren zu seltsamen Zeiten. der Körper kollabiert wenn er schlaf braucht, manchmal döse ich nur Stunden vor mich hin höre meine Umgebung mit geschlossenen Augen, andere male klappe ich regelrecht weg wie ein Radio dem man den Strom entzieht plötzlich aus ist. Ich komme einigermaßen mit den Schlafstörungen klar, aber ein normales Leben ist es halt deshalb noch lange nicht, man gewöhnt sich einfach nur an die veränderten Umstände, man nimmt es einfach hin das es so ist, obwohl man innerlich den Wunsch hat mal wieder normal zu leben und zu Zeiten zu schlafen wie andere Menschen auch. Als nächstes fragt man sich was denn dann anders wäre. Eigentlich nichts.

Eingentlich ahbe ich alles was ich brauche um einigermassen durch jeden monat zu kommen. Klar jeder hat auch immer noch paar extra große Wünsche auf Lager, ich eigentlich nicht mehr. Ich habe mehr als was ich brauche von allem fast immer noch Backup mal zwei oder drei. Aldo wenn kein Erdbeben meine Besitztümer verschlingt kann ich mich beruhigt zurücklehnen, was wesentlich ist für mein Leben habe ich. Im Küchenschrank sind genug Vorräte um damit zwei bis drei monate ohne Geld überlöeben zu können. Ich habe der Küche gegenüpber liegend ein großes Schalfzimmer mit einem tollen Ehebett, nur habe ich halt in den jahren seit ich es eingerichtet habe noch nie drin geschlafen, wozu auch? Es wäre sicher anders wenn man eine Ehefrau hätte mit der man abends anch getanem Tagwerk gemeinsam erschöpft zu Bett geht, da ich aber keine Frau habe reicht es mir im Wohnzimmer auf dem Sofa zu schlafen. Wozu soll ich mich dem Stress aussetzen jeden Tag auch noch Betten machen wenn einem sowieso schon schwer fällt die ganze Wohnung in Stand zu halten.

Also ist mein Schalfzimmer vielleicht eher so etwas wie ein Stück Museum, man eins weil gesellschaftlich ja erwartet wird daß man ein Schlalfzimmer hat. Eigentlich bei genauer Überlegung wäre es vielleicht sinnvoller aus dem vorhandenen Schlafzimmer besser ein geräumiges zweites Wohnzimmer zu machen. Neunundneunzig prozent meiner Tage verbringe ich doch sowieso im Wohnzimmer. Mit einem zweiten Wohnzimmer könnte ich doch ab und zu das andere Zimmer nutzen falls einem mal das eine Zimmer langweilig erscheint setzt man sich in das andere, außerdem müßte ich dann auch nicht immer den ganzen langen Flur durchqueren um Kaffee zu holen.

Vielleicht sollte ich diese Gedanken mal zu Ende denken. Naja vielleicht wenn ich mal nicht so viele andere Sachen zu tun habe wie im Moment.

Ihr könnt mir ja mal Eure pro und Contra Gedanken hier als Komentare hinterlassen was Ihr denn so alle denkt, ist es für mich schlauer zwei Wohnzimmer zu haben anstelle eines Wohnzimmers und eines Schalfzimmers, bin aj gespannt was Ihr dazu denkt.

Aber zurück zu meinen Gedanken, jetzt hätte ich doch beinahe den Faden verloren, ach ja, die geräumige Wohnung ist so voll gestellt dass ich dreimal die Hälfte verkaufen könnte. Kein Single braucht so viele Sachen wie ich habe. Andererseits habe ich viele Sachen weil ichh gehofft hatte eine neue Lebenspartnerin zu finden, mit der man gemeinsam lebt und da soll es ja an nichts fehlen. Dies erscheint aber von Jahr zu jahr mehr Utopie zu werden. Also könnte ich doch eigentlich alles verringern und verkleinern. Ich glaube von Jahr zu Jahr weniger, daß ich nochmal irgend einer Frau wirklich etwas bedeute.

Nun schließe ich den heutigen Beitrag um zu sehen wer da denn darauf reagiert.

Bis bald, Euer Martin

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